IP018 Bewusstsein kurz nach dem Urknall

Die heutige Folge erfeut die Psychologinnen unter uns sehr. Wir sprechen über die angeweste Seinheit des psychischen und lernen dabei: auch wenn wir glauben wir glaubten nicht, so tun wir das erst recht. Klingt nach Freud (nicht Freude), ist aber – im Gegensatz zu unserem Wiener Kaffeehauskumpanen – eigentlich ganz plausibel, wenn man nur mal so drüber nachdenkt.

Wir agieren heute als philosophische Gandhis und kämpfen mit friedlichen Mitteln für die Freiheit. Also packt die Gewehre in den Schrank und stellt den Teller weg.

Das eben gesagte kommt euch wie zusammenhangsloses Gewäsch vor? Dann hört besser mal rein!

Literatur:
Wandschneider, D. (2016). Zur Seinsweise des Psychischen. Zeitschrift für philosophische Forschung, 70(1), 28-46.

IP006 Gottesbeweise (1/3): der kosmologische Gottesbeweis

Alles hat einen Grund und wenn wir nicht ewig nach weiteren Gründen suchen wollen, dann müssen wir irgendwo aufhören.

Ist dieser Punkt dann Gott? Saß er also im Urknall und feuerte fröhlich Energie und Konzepte von Raum und Zeit in die bis dato noch nicht vorhandene Welt resp. das Universum? Sollte uns Michelangelo etwa mit seiner Gottesdarstellung belogen haben oder warum sind hier auch Rasiermesser relevant?

Diese und weitere Fragen werden in dieser Folge durch die Präsentation erschütternder Fakten aufgedeckt. Also legt die BILD weg, schnallt euch an und lasst euch erleuchten! Es geht um den kosmologischen Gottesbeweis.

Literatur:
John J. Park (2016): The Kalām Cosmological Argument, the Big Bang, and Atheism. Acta Analytica 31(3):323-335.